Autor: LaufZeit

Faszien, Stress und Rückenschmerzen

Faszien, wer hat in der letzten Zeit noch nichts von ihnen gehört?

Plötzlich sind sie in aller Munde. Sie sind verantwortlich für Muskelbeschwerden und den Boom der Foamrolls.

Nur was hat es mit der ganzen Geschichte auf sich? Was sind Faszien? Was haben sie mit unserem Schmerzempfinden zu tun? Und wie wirkt sich Stress auf dieses Gewebe aus?

Faszien sind Strukturen, die zu ca. 70% aus Wasser bestehen, unsere Muskeln, Organe und Gewebe umschließen und nachweißlich muskelübergreifend über längere Strecken im Körper funktionieren. Faszien enthalten Zellen (Fibroblasten), die Hyaluronsäure und Kollagenfasern produzieren.

Der Körper des Menschen – Thieme Verlag

Kollagen bildet das Grundgerüst unserer Faszien und Hyaluronsäure den wasserhaltigen Gleitfilm zwischen den Strukturen. Mangelt es an Hyaluronsäure, sind wir in unserer Beweglichkeit eingeschränkt. Aber auch durch mangelende Bewegung, Fehlbelastungen oder durch hartes Training, verkleben die Faszien und verlieren an Elastizität. Dadurch bekommen wir Probleme, Verspannungen und Schmerzen. Durch Foamrolling wird der Flüssigkeitsaustausch innerhalb der Faszie beeinflusst und die Beweglichkeit kann wieder verbessert werden. Akupunktur führt ebenfalls zu einem Effekt, der die Faszie arbeiten lässt und zu einer Entspannung dieser Struktur führt. Allerdings sind die einfachsten Methoden, Bewegung und auch das umstrittene Thema Stretching.

Neuste Studien haben gezeigt, dass unsere Faszien mit Schmerzrezeptoren und Nervenbahnen in Kontakt stehen und diese umgeben. Ebenfalls wurde nachgewiesen, dass Schmerzen (Bsp. Rückenschmerzen) oftmals nicht durch den Muskel oder die Bandscheibe o.ä. ausgelöst werden, sondern durch das verkleben der Faszie in der umliegenden Struktur.

Es konnte sogar gezeigt werden, dass sich Stress negativ auf die Faszienstruktur auswirkt. Schuld ist unser Nervensystem. Allen voran unser vegetatives Nervensystem, bestehend aus dem Sympathikus (Kampf und Flucht) und unserem Parasympathikus (Ruhe und Verdauung). Der Sympathikus, also unser Stressnerv, unser Gaspedal, befindet in der heutigen Zeit meist unter Dauerfeuer. Dieser Teil unseres Nervensystems sendet Signale an Strukturen wie die Rückenfaszie oder auch den Bereich unseres Nackens. Dort werden Botenstoffe ausgeschüttet, was dann zu einer Verengung der Blutgefäße führt und somit zu einer eingeschränkteren Versorgung und einer Stimulation unserer Schmerzrezeptoren. Wer also über stressbedingte Schmerzen im Rücken klagt, der hat vollkommen recht.

Was hilft ist denkbar einfach. Bewegung, eine gute Ernährung (Wasserhaushalt) aber auch Entspannung und im Sport das richtige Maß an Regeneration. Findet eine gute Work-Life-Balance und arbeitet an eurem Stressmanagement. Wir empfehlen bei starker Belastung oder Problemen die Einnahme von Ackerschachtelhalm-Konzentrat von Dr. Feil (ultraSPORTS). Es fördert die Kollagenbildung, vernetzt und stärkt die Bindegewebsstrukturen und fördert starke Knochen und Knorpel.

Marathontraining verjüngt das Herz

Forscher haben festgestellt, dass beim Laufen die Herzgefäße trainiert werden. Sie verjüngen sich um mehrere Jahre, wovon besonders ältere Männer profitieren.

In einer Studie haben Forscher knapp 140 Menschen ca. ein halbes Jahr begleitet. Diese Menschen trainierten erstmals für einen Marathon. Die Teilnehmer waren männlich (48%) und weiblich und lagen zwischen 21 und 69 Jahren.

Bei allen Teilnehmern hat sich der Zustand der Blutgefäße verbessert. Wichtig: Die Läufer liefen eher langsam und befanden sich in der Gesundheitszone der Herzfrequenz.

Um zu ermitteln, wie sich das Lauftraining auf Herz und Blutgefäße auswirkte, maß das Forscherteam um Anish Bhuva vom University College London, wie steif die Hauptschlagader, die sogenannte Aorta, der Teilnehmer zu Beginn des Trainings sowie nach Abschluss des Marathons war.

Mit zunehmendem Alter wird die Aorta steifer und sorgt somit für ein erhöhtes Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Training for a First-Time Marathon Reverses Age-Related Aortic Stiffening; Anish N. Bhuva, Andrew D’Silva, Camilla Torlasco, Siana Jones, Niromila Nadarajan, Jet Van Zalen, Nish Chaturvedi, Guy Lloyd, Sanjay Sharma, James C. Moon, Alun D. Hughes and Charlotte H. Manisty

Laut Studie verjüngte sich die Aorta im Schnitt um 4 Jahre. Dieser Effekt sei ähnlich groß, wie der von Medikamenten gegen Bluthochdruck. Unserer Rat daher: Geht laufen! Das Sorgt für ein rundum Wohlgefühl. Man wird fitter, der Effekt auf das Herz-Kreislauf-System  ist enorm, es wird Stress abgebaut, Glückshormone werden ausgeschüttet und es wirkt positiv auf das Gewichtsmanagement.

Dabei empfehlen wir eine wöchentliche Laufdistanz von 10-30 km. Um eine Überlastung zu vermeiden sollte langsam gesteigert werden. Weniger ist hierbei wirklich mehr. Wenn du jetzt denkst, laufen sei schlecht für die Gelenke, räumen wir auch hiermit einmal auf. Wer läuft hat in der Regel stärkere Knorpel. Auch das belegen mittlerweile zahlreiche Studien. Knorpel „ernähren“ sich durch Bewegung und Bewegung wirkt vorbeugend gegen Arthrose. Lediglich eine Dysbalance oder fehlende Laufhaltung oder extrem lange Läufe auf harten Untergründen wirken sich negativ auf unseren Körper aus.

Sorgt also für die richtige Ausrüstung (Laufschuhe, etc.), für einen guten Trainingsplan, die nötige Regeneration und ihr habt einen Sport, der gesünder nicht sein könnte!

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Oh du mein Schinderhannes Steig

Laut taunus.info ist der Schinderhannes Steig vor den Toren Frankfurts wie folgt:

„Der Taunus Schinderhannes Steig zählt unbestritten zu den spektakulärsten Wanderwegen im Taunus. Der vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg ausgezeichnete Weg führt auf 38 Kilometern durch Wälder und Wiesen über den Taunuskamm, vorbei an geschichtlichen Höhepunkten wie dem UNESCO Welterbe Limes und Burg Eppstein. Das Wandererlebnis mit zahlreichen Fernblicken ist ein Spiegel des Taunus, der auf diesem Weg einmal mehr zeigt, warum er das “schönste Mittelgebirge der Welt” (Alexander vom Humboldt) ist.“

Aufgrund dieser Beschreibung hat sich das Team LaufZeit (bestehend aus Jenny, Niko und einem MTB) gedacht, es wäre eine nette Sonntagsbeschäftigung, diesen hochgelobten Steig zu bezwingen. Laut GPS-Track eine schöne Tour von 38 km und ca. 1000 Höhenmetern und einer angegebenen Wanderzeit von 14 Stunden.

Warum aber kommt man auf die Idee, diesen Weg zu zweit und mit nur einem Rad zu laufen?

Team LaufZeit bestreitet am 21.9.19 einen Team Duathlon in Kusel. 42km, 1200 Höhenmeter, zwei Leute, ein Rad! Der Schinderhannes Steig sollte als Vorbereitung dienen.

Relativ motiviert wählten Jenny und Niko den Startpunkt am Gimbacher Hof in Kelkheim und platzierten vorher ein Auto am Endpunkt an der Landsteiner Mühle. Dieser Plan beinhaltet natürlich auch, dass es ein Versagen nicht geben kann. Das Auto muss auf jeden Fall erreicht werden, da der Fahrer, der das Team vom Auto zum Start brachte, natürlich nicht am Gimbacher Hof warten würde. Zitat: „ab jetzt gibt’s eh kein Zurück mehr. Ich schmeiße euch hier raus und fahre weg!“.

Die Fakten:

Bei angenehmen 10 Grad, Dauerregen, Nebel und üblen Bodenbedingungen ging es um ca. 13 Uhr auf die Piste. Nach den ersten Metern wurde beiden Athleten klar, dass es wohl kein Kindergeburtstag an diesem wunderschönen Sonntag werden würde. Den hätte man bei diesem Wetter ohnehin besser auf der heimischen Couch verbracht. Nach kurzen Problemen bei der Streckenfindung, kamen Jenny und Niko dann aber doch gut rein und die ersten 10 km liefen ziemlich gut. Der versprochene Ausblick auf die Frankfurter Skyline etc. blieb den beiden aufgrund der Nebelsuppe allerdings verwehrt. Unter uns, selbst bei freier Sicht hätte keiner des Teams einen Ausblick genießen können bzw. wollen.

Die Wege waren abwechslungsreich. Treppen, befestigte Straßen, unbefestigte Trails (mit dem Rad teilweise sehr schwierig), umgestürzte Bäume, Bäche, Büsche und immer wieder diese Steigungen, bei deren Anblick einem der Atem mit samt jeglicher Motivation und Kraft innerhalb von Sekunden flöten ging.

Nach ca. 20 km legte das Team eine winzige Pause ein. Riegel, Gel, Flüssigkeit, ein kurzes Motivationsgespräch und ein leichter Anflug von Sonnenstrahlen reichten aus um etwas Energie zu tanken. Der aktuelle Stand der Höhenmeter betrug ca. 700 Höhenmeter. Mit diesem Wissen waren Jenny und Niko etwas beruhigter. Viel kann ja nicht mehr kommen, wohl wissend, dass die Beine schon ziemlich schwer waren und die Nässe durch Mark und Bein zog. Insgeheim wollte jeder der beiden einfach nur am Auto sein. Dennoch, umkehren war weder eine Option, noch würde es an dieser Stelle Sinn machen.

Es ging also weiter und die nächste und härteste Steigung sollte nicht lange auf sich warten lassen. Mal ganz im Ernst, das Ding war weder fahrbar, noch laufbar und schien direkt aus der Hölle zu kommen. Davon abgesehen, schien der Anstieg schier unendlich lang zu sein. Spätestens jetzt war in den Augen der Athleten nur noch Leere, Leid und Schmerz zu erkennen. Ab diesem Zeitpunkt hörte der Spaß auf, die Nerven lagen blank und der Kampf mit sich selbst, der immer schlimmer werdenden Kälte und den Höllenwegen des Taunus fing an. Kaum ein Wort wurde gewechselt, der Regen wurde schlimmer und es fing an kälter und dunkler zu werden.

Die Uhr sagt für jeden noch 9 km Laufen und 9km auf dem Rad. Wobei sich mittlerweile fast ein Kampf ums Laufen breit machte. Die Zeit auf dem Rad war doch eher keine Erholung. Die Anstiege waren zu hart und zu glatt, die Abstiege zu steinig und zu wild. Immer wieder musste das Bike getragen oder geschoben werden.

Die Schinderei schien bald vorbei zu sein. Die Uhr zeigte noch 4 km an. Ein Funken der Motivation entflammte und erlosch nach jedem Anblick eines Anstiegs innerhalb von Millisekunden. Dann endlich die Zielgrade, der Blick aufs Auto, ein paar Tränen im Auge und die Erleichterung es geschafft zu haben. Das Gefühl, unbeschreiblich! Raus aus den tropfenden Klamotten, rein in die wärmende, trockene Wechselkleidung. Ein Radler zur Belohnung, die Sitzheizung und die Heizung im Auto auf die höchste Stufe und ab ging es Richtung wohlverdienter Dusche!

Team LaufZeit 1 : Taunus 0

Fazit:

Wandern bei gutem Wetter ok. Laufen eher nicht zu empfehlen. Es wurden über 42 km und knapp 1500 Höhenmeter in ca. 4 Std. 30 min. absolviert. Ein Steig um sie zu schinden, direkt aus der Hölle selbst.

Die Frage nach einer Wiederholung beantworteten beide Athleten vorsichtig mit „auf gar keinen Fall!“ gefolgt von einigen nicht jugendfreien Kraftausdrücken.

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Saucony Liberty ISO

Der Saucony Liberty Iso bietet über die komplette Zwischensohle das komfortable EVERUN Material. Bei anderen Modellen findet es nur in der Topsole Platz. Der Schuh ist mit seinen 287g kein Leichtgewicht und er soll mit seiner leichten Stütze sehr guten Halt und Komfort bieten. Zudem ist er mit seinen lediglich 4mm Sprengung gut auf dem Vorfuß laufbar. Mit seinen 170,- gehört er zu der gehobenen Laufschuhklasse.

Der erste Eindruck beim Reinschlüpfen war sehr positiv. Ich war überrascht, wie sich das Obermaterial an den Fuß anschmiegt. Die Sohle fühlt sich ebenfalls sehr angenehm an und überzeugt bei den ersten Gehversuchen auf ganzer Linie. Mal ehrlich, die Farbe passt auch perfekt zur Jeans 😉

Der Liberty ist aber natürlich ein Laufschuh. Also ging es raus für den Feldtest. Beim Lauf ABC bin ich den Schuh extrem auf der Ferse gelaufen und musste feststellen, dass er ein echtes Sofa ist. Das Gefühl ist wirklich sehr komfortabel. Er rollt sehr gut ab und zwingt dich nicht in irgendeine Richtung. Das etwas höhere Gewicht macht sich absolut nicht bemerkbar. Dank der geringen Sprengung lässt sich der Liberty sehr gut auch auf dem Mittel- oder Vorfuß laufen.

Auch nach längerer Zeit zeigt sich der Schuh durchweg als toller Wegbegleiter. Für mein Empfinden fühlt sich der Liberty ab einer Pace von 4:30 echt bouncy an. Dabei wirkt er aber keinesfalls zu soft und läuft sich prima komfortabel. Irgendwie ein irre Gefühl.

Nun aber Butter bei die Fische und ab ins 5D-Labor. Hier zeigt sich jede Schwäche und jede Veränderung, die der Schuh an deiner Haltung vornimmt. Ich kann nur sagen, auch hier punktet der Liberty. Meinen Laufstil hat der Schuh keineswegs verändert. Im Gegenteil! Volle Punktzahl bei der Körpersymmetrie, die Gelenkkräfte zeigen einen guten Wert und trotz Stütze gibt es keine negative Veränderung in Bezug auf Beinachse oder Fußaufsatz. Er führt gut aber korrigiert nicht aktiv.

Fazit: Der Saucony Liberty hält was er verspricht! Ein toller Schuh für alle Läufer, die es komfortabel mögen, aber auf einen guten gesunden Laufstil nicht verzichten wollen. Er bietet halt und macht auf langen Läufen eine richtig gute Figur.

VO2max – Trainierst du noch oder atmest du schon

Die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) ist einer von mehreren Faktoren für deine Laufzeit und somit ein Indikator für deine Leistungsfähigkeit im Ausdauersport. Der Wert gibt an, wie viel Sauerstoff dein Organismus pro Kilogramm pro Minute aufnehmen und verwerten kann. Mittels Spiroergometrie kann dieser Wert sehr gut bestimmt werden und ein individueller Trainingsplan erstellt werden. Um deinen VO2max-Wert ordentlich rauszuputzen kommst du um ein Intervalltraining im Submaximalen Bereich nicht drumherum.

Es gibt jedoch auch noch weitere Methoden um die maximale Sauerstoffaufnahme zu steigern. In dem Beitrag Hypoxietherapie wurde bereits beschrieben, welche Auswirkungen die Höhenluft auf zellulärer Ebene hat. Durch das Höhentraining werden nicht nur die Mitochondrien gestärkt und vermehrt. Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zelle und beliefern unseren Körper und die Muskeln mit Energie. Dafür wird Sauerstoff benötigt. Wir nennen diesen Mechanismus auch Zellatmung. Das heißt also für unsere VO2max: Mehr Mitochondrien = mehr Energie = gesteigerte Leistung. Zeitgleich finden allerdings auch weiter Anpassungen auf den Reiz durch das Höhentraining statt. Die Blutgefäße werden verfeinert und ausgebaut, sodass die Organe und Muskeln besser mit Blut und dadurch mit Sauerstoff versorgt werden können. Die roten Blutkörperchen (Träger von Sauerstoff) werden quantitativ und qualitativ positiv beeinflusst. Sauerstoff kann vermehrt transportiert und besser an die umliegenden Gewebe abgegeben werden. Außerdem wird die Atemmuskulatur gestärkt und das ganze Herz-Kreislaufsystem optimiert. All das führt zu einer Verbesserung der maximalen Sauerstoffaufnahme und somit zu einer gesteigerten Leistung.

Wer jetzt mit einer transportablen Maske seine Runden läuft, den muss ich leider enttäuschen. Diese Masken haben leider nichts mit Höhentraining wie in unserem Höhenlabor zu tun. Die Effekte bleiben bei transportablen Trainingsmasken laut vielen unabhängigen Studien aus. Es wird lediglich die Atemmuskulatur gestärkt. Der Effekt auf die VO2max bleibt aus.

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Nahrungsergänzung – Sinn oder Unsinn?

Gesunde Ernährung ist nicht ganz einfach. Hat man sich erst einmal mit dem Thema ausreichend beschäftigt, weiß man meist nicht mehr so richtig was jetzt tatsächlich gesund oder doch eher ungesund ist. Viel Obst und Gemüse soll zumindest auf dem Tagesplan stehen. Doch reicht heutzutage eine vermeintlich ausgewogene Ernährung aus?

Die Antwort lautet ganz klar JA! Vorausgesetzt, ich baue mein Obst und Gemüse selber an, ernte es zum richtigen Zeitpunkt und koche es nicht zu heiß. Jedoch ist das Obst und Gemüse aus dem Supermarkt nicht mehr das, was es einmal war. Durch chemische Hilfsmittel im Anbau und durch eine zu frühe Ernte (teilweise im Rohzustand) haben die Pflanzen keinerlei Chance wertvolle Nährstoffe in der Frucht anzusammeln. Stattdessen werden sie auf den langen Transportgwegen und der noch längeren Lagerung mit Reifegasen besprüht. Woher sollen aber nun die Nährstoffe kommen, wenn die Pflanze eigentlich durch Photosynthese Biomasse aufbauen und über komplexe Mechanismen Vitamine etc. produzieren möchte? Eine Studie zeigt genau das auf und dokumentiert den Verlust an Vitaminen und Mineralien in unserer Rohkost über die Jahre.


Quellen: 1985 Pharmakonzern Geigy (Schweiz), 1996/2002 Lebensmittellabor Karlsruhe/Sanatorium Oberthal

Hinsichtlich dieser Entwicklung und dem zunehmenden Stress (steigende Umweltbelastung, stressiger Alltag),  in der modernen Bevölkerung, empfehlen wir ganz klar auch Nahrungsergänzungmittel.

Eine optimale Ergänzung bietet das Trio Basics, Restorate und Activize von FitLine

FitLine – Nahrungsergänzung auf höchstem Niveau

Warum FitLine?

FitLine Produkte sind eine ideale Ergänzung bei einer ausgewogenen Basisernährung sowie ausreichender Bewegung, Entspannung und viel frischer Luft.

Unsere Körperzellen erhalten durch die langfristige Nutzung eine optimale Unterstützung. Von den ca. 70 Billionen Zellen werden täglich hunderte Millionen neu gebildet. Manche Zellen (z.B. in der Haut) brauchen dafür 2 Wochen, andere wiederum (z.B. in der Leber) fast zwei Jahre. Werden die Zellen also bei ihrer Neubildung mit Hilfe der FitLine Produkte optimal mit Nähr- und Vitalstoffen und Sauerstoff versorgt und vor oxidativem Stress geschützt, sind sie fit und voller Energie. Durch das Nährstofftransportkonzept gelangen die Nährstoffe genau dorthin, wo sie benötigt werden. Die Bioverfügbarkeit ist also sehr hoch. Nach ca. 3-4 Monaten ist in der Regel auch der Darm wieder vitalisiert und damit die Grundvoraussetzung für eine optimale Verdauung und Stärkung des Immunsystems sowie der Selbstheilungskräfte des Körpers geschaffen. Diese Effekte sind deutlich spürbar und der Körper sagt mit einem fitten und vitalen Gefühl danke.

Die Fakten:

Die Qualität der Produkte wird regelmäßig unabhängig durch TÜV SÜD ELAB geprüft.

Rund 1.000 Top-Athleten aus mehr als 50 verschiedenen Sportdisziplinen und mehr als 20 Nationen vertrauen auf die FitLine-Produkte und sind von deren Resultaten überzeugt. Alle FitLine Nahrungsergänzungsprodukte stehen auf der Kölner Liste®.

Kooperationen unter anderem mit dem Deutschen, dem Österreichischen und dem Polnischen Ski Verband (DSV, ÖSV, PZN), dem Deutschen Eishockey Bund (DEB), dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) und dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV).

Risikolos durch Zufriedenheitsgarantie – 30 Tage Rückgaberecht mit Geld-zurück-Garantie.

FitLine gibt ebenfalls viel zurück:

PM-International (FitLine) ist der deutsche Marktführer im Vertrieb hochwertiger Nahrungsergänzungsmittel und Kosmetikprodukte. Das Unternehmen hat bereits 1.300 Patenschaften für hilfsbedürftige Kinder in 40 Ländern übernommen und ist damit weltweit das Unternehmen mit den meisten World Vision-Kinderpatenschaften. In jedem verkauften PM-Produkt ist ein fester Beitrag einkalkuliert, der direkt in die Patenschaften fließt.

Die Produkte und eine ausführliche Beratung bekommt ihr bei LaufZeit in Mainz!

RheinRunners – Lauftreff mit Community

Du suchst einen Lauftreff, bei dem Gemeinschaft und viel Spaß im Vordergrund stehen?
Bei den RheinRunners wird der Sport zu Nebensache, denn es geht um etwas anderes: um das Erlebnis der nächtlichen Stadterkundung! Mit wechselnden Laufstrecken erkunden wir zusammen die schönen Ecken der Dom-Stadt. Anschließend geht es natürlich noch auf das ein oder andere Getränk in eine Bar.
Gemeinsam machen wir das Laufen zum Lifestyle.
Also lasst eure Stoppuhren zu Hause und genießt mit uns den schönsten Sport der Welt!
Ob Anfänger oder Profi, wir lassen niemanden zurück! Mitmachen kann jeder, der Spaß am Laufen hat. Wir starten jeden Mittwoch um 19.00 Uhr vor LaufZeit in der Eppichmauergasse 6 Mainz. Die Klamotten können im Lab deponiert werden. Ob Mainzer oder Neuling, schnür’ Deine Laufschuhe und werde Teil der Crewlove!
Wir erlaufen uns unsere Stadt!
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Hypoxietraining – Die Therapie mit Höhenluft

Gesunde Mitochondrien – die Kraftwerke der Zelle

Um zu verstehen, welche Effekte Hypoxie auf den menschlichen Organismus hat muss man sich auf die zellulärer Ebene begeben. Jede Zelle benötigt Energie, damit der Organismus „funktioniert“, lebt und gesund bleibt. Muskelzellen, Nervenzellen oder Sinneszellen zum Beispiel benötigen besonders viel Energie. Für die oxydative Energiegewinnung einer jeden Zelle sind Mitochondrien verantwortlich. Je höher der Energiebedarf der jeweiligen Zelle ist, desto mehr Mitochondrien sind demnach in ihr enthalten, um diesen zu decken. In Herzmuskelzellen beispielsweise erreicht der Volumenanteil der Mitochondrien 36%, in den neuronalen Synapsen sind es bis zu 60%. Neben dem Energieträger ATP (Adenosintriphosphat) entstehen jedoch während der oxydativen Energiegewinnung in den Zellen sogenannte freie Radikale. Die Mitochondrien werden von diesen hochreaktiven und damit aggressiven Sauerstoffradikalen angegriffen, es entstehen mitochondriale Schäden, die sich im Laufe des Lebens aufaddieren. Durch diese Schäden sinkt die Gesamtleistung der Mitochondrien in den Zellen ab. Enthält eine Zelle zu viele solcher „schwachen“ Mitochondrien, können diese aufgrund des fehlenden Energienachschubes nicht mehr regeneriert werden und sterben ab. Muskelkraft, Sehstärke, Nervenleistung und Hautelastizität schwinden, wir altern und erkranken letzten Endes auf zellulärer Ebene in den Mitochondrien. „Defekte“ Mitochondrien sind somit mit verantwortlich dafür, dass der Alterungsprozess des menschlichen Körpers beschleunigt wird und Krankheiten, wie z.B. Diabetes Typ 2, Übergewicht, Hormonmangel oder gar Krebs entstehen können.
Hinzu kommt, dass „defekte“ und alte Mitochondrien nur noch Glukose als Kraftstoff nutzen können, es werden keine Fettsäuren mehr verbrannt. Bei der Verbrennung von Glukose wiederrum entstehen deutlich mehr freie Radikale, als bei der Fettverbrennung. Die Verbrennung von Glukose beschleunigt somit den mitochondrialen Alterungsprozess und schließlich auch die Schädigung der umgebenden Zellen. Ein Teufelskreis beginnt zumal sich „defekte“ Mitochondrien deutlich schneller als gesunde Mitochondrien vermehren und somit noch mehr oxydativen Stress für die Zellen verursachen.

Hypoxietherapie: den mitochondrialen Lebenszyklus nutzen

Die Mechanismen auf zellulärer Ebene sind die Basis, die wir bei der Höhentherapie (Hypoxietherapie) nutzen, um den mitochondrialen Lebenszyklus zu Gunsten funktioneller Mitochondrien zu verschieben. Die Hypoxietherapie basiert auf der Anwendung eines intermittierend, strikt kontrollierten Sauerstoffmangels, d.h. der Kunde absolviert ein Intervalltraining und bewegt sich im Wechsel mit festgelegten Zeiten in einer vorgegebenen Höhe unter Hypoxie bzw. unter normalen Umgebungsbedingungen. Dabei bedeutet „Training“ und „Bewegung“ nicht zwangsläufig, dass die Hypoxietherapie unter körperlicher Belastung durchgeführt werden muss. Selbst der passive Aufenthalt unter Hypoxie löst bereits die gewünschten physiologischen Anpassungsreaktionen aus. Gerade die kurzen sauerstoffarmen Phasen des Intervalltrainings sind von Bedeutung; sie sind für den Organismus ein starker physiologischer Stimulus, der zum Beispiel den wichtigen Impuls zur beschleunigten Vermehrung neuer, gesunder und leistungsfähiger Mitochondrien gibt. In den Zellen entstehen nämlich durch den schwankenden Sauerstoffgehalt vermehrt freie Radikale. Die „defekten“ und veralteten Mitochondrien überleben diesen oxydativen Stress nicht und sterben ab (Mitoptose). Die Höhentherapie stimuliert also eine gezielte, selektive Zerstörung geschädigter Mitochondrien und die Neubildung von „starken“ Mitochondrien, um den entstandenen zellularen Energiemangel auszugleichen. Folglich kann der Körper innerhalb weniger Wochen in einen biologisch „jüngeren“ Zustand zurückversetzt werden. Wir sollten den Körper bei dieser durch die Höhentherapie eingeleitete „Erneuerungsphase“ auf zellulärer Ebene „von außen“ unterstützen, durch das Leben einer gesunden und ausgewogenen Ernährung und den gezielten Einsatz von hochwirksamen Nahrungsergänzungsmitteln.

Muskelkater – Rollen, Dehnen, Belastung?

Was ist Muskelkater?

Bevor wir klären, was wir bei Muskelkater tatsächlich machen sollten, klären wir vorerst die Frage, was Muskelkater überhaupt ist:

Beim Muskelkater handelt es sich um kleinste Verletzungen in der Muskelfaser. Genauer, es sind kleine Risse in der Z-Scheibe, die dazu führen, dass der Muskel schmerzt. Dieses Mikrotrauma ist dafür verantwortlich, dass uns meist am nächsten Tag die Bewegung schwer fällt. Ebenfalls geht ein Kraftverlust, der über Wochen andauern kann, mit dem Kater einher.

Der Muskel entwickelt die größte Spannung bei exzentrischer Arbeit. Er wird hierbei durch externe Kräfte entgegen seiner Anspannung gedehnt. Viele merken das auch beim Bergabgehen. Wir merken diesen Schmerz allerdings erst Stunden nach der Bewegung. Das hängt damit zusammen, dass die Schmerzrezeptoren nicht direkt in der Muskelfaser liegen, sondern im umliegenden Gewebe. Die auslösenden Stoffe gelangen erst nach dem Austritt aus der Muskelfaser an die Schmerzrezeptoren.

Was sollen wir also nun machen, wenn uns der Kater in einem Muskel heimsucht?

Schonen ist auf jeden Fall eine gute Idee. Ebenfalls können wir die betroffene Stelle kühlen oder wärmen. Was nicht zu empfehlen ist, ist dehnen, erneut belasten oder massieren. Jeder kann sich vorstellen was passiert, wenn ein Riss in einem Gewebe gedehnt wird. Gleiches gilt für Faszienrollen. Mäßig angewendet, kann es zu einer Verbesserung führen, da die Schlackstoffe vom Muskel abtransportiert werden und hilfreiche heilende Stoffe nachströmen können. Aber auch hier gilt es langsam und vorsichtig um die verletzten Strukturen nicht noch mehr zu schädigen.

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